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Eine spezielle Form des Schilddrüsenknotens ist der
bösartige Tumor oder Schilddrüsenkrebs. Dieser wird leider in den letzten Jahren eher häufiger. Meist handelt
es sich um eine einseitige Vergrösserung der Schilddrüse.
Diese wird mittels Ultraschall und Punktion mit einer feinen
Nadel untersucht. Dabei werden Zellen gewonnen, welche den
Verdacht oder sogar die Diagnose eines Schilddrüsenkrebses
bestätigen können. In solchen Fällen (Verdacht)
muss die Schilddrüse auf der betroffenen Seite ganz entfernt
und geweblich untersucht werden. Bestätigt sich der Verdacht,
muss auch auf der andern Seite der grösste Teil der Schilddrüse
entfernt werden. Bei Patienten, bei denen die Diagnose schon
durch die Punktion gesichert werden konnte, wird die selbe
Operation in einer Sitzung vorgenommen. Bei den meisten Krebsarten
muss dann die operative Therapie mit einer Radiojod-Behandlung
ergänzt werden. Diese hat zum Ziel, allfällige Tumorableger
zu eliminieren.
In ausgewählten Fällen kann bei gutartigen Schilddrüsenerkrankungen
auch ein minimal-invasives, video-assistiertes Verfahren
angewendet werden.  |
Bei einem einzelnen Schilddrüsenknoten
versuchen wir, mit möglichst kleinen Hautschnitten auszukommen
und behelfen uns mit dafür eigens konstruierten, kleinsten
Instrumenten.
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